55. Kroatien – Das Finale

 

Die «Letzte» Überfahrt von Griechenland nach Kroatien 190 Seemeilen

 

Es kommt immer anders als man denkt! Wir werden von Gewitter umzingelt

 

Die letzte Überfahrt Griechenland – Kroatien 190sm

22. Juni 2018

 

 

Unseren spontanen Entscheid, noch am selben Abend loszufahren, stellte sich als «Fehler» heraus. Wobei man aber bei den sogenannten «Fehlentscheiden» nie weiss, was ansonsten gewesen wäre!

Die Bedingungen, die wir auf dem zwei Nächte und einen Tag dauernden, geplanten Trip erwarteten waren: Eine Nacht mit Motor, durch den Tag leichtem Südwind, Wind von hinten und dann in der Nacht sollten wir Ostwind bekommen, mit dem wir auch gut gegen Nordwesten segeln können. Wir konnten uns auf einen guten Trip freuen.

In der ersten Nacht nach unserer spontanen Abreise, wurden wir durch friedliches Motorgeräusch begleitet, es war Windstille. Im Verlaufe des Tages kam dann der Südwind, der stärker blies als erwartet und mit dem wir wunderbar mit ausgebaumtem Genua Segel zügig voran kamen. Es war eine Freude! Das «Downwind Segeln» hatten wir so oft tagelang genossen! Das Boot bewegt sich dabei immer leicht schlingernd von der einen Seite auf die andere, doch es lässt sich an Bord gut leben. Der Grossvater baute den ganzen Tag bis am Abend mit der jüngsten Tochter einen Camper aus Karton und leeren Bierbüchsen. Ein schöner Tag. 

Der Wind hielt erstaunlicherweise an bis spät in die Nacht. Dann dann drehte er kurz gegen Westen und wir mussten den Baum der Genua entfernen und ich musste nach einer halben Stunde schlafen wieder aus dem warmen Bett raus. Von da an blieben wir beide die ganze Nacht wach…

 

Wetterleuchten wie wir es noch nie erlebt haben. Gespenstisch und unheilvoll!

22. Juni 2018

 

Der Himmel wurde dunkler gegen Westen und erste Blitze erschienen. Der Wind kam unterdessen aus Südosten, wir konnten segeln. Doch es wurde uns zunehmend mulmiger, bei dem Wettergeschehen um uns herum: Alle Sekunden zuckte ein tonloser Blitz am Horizont und der dunkle Himmel breitete sich aus.

Noch immer war der Wind gleichförmig. Die Blitze aber verteilten sich nun hundertachtzigst Grad um uns, vorne, hinten und zu unserer Seite flammte der Himmel immer wieder und ohne Unterbrechung hell auf. Es war gespenstisch und unheilvoll! Kim traf die Entscheidung, umzudrehen und von dem Gewitter wegzufahren…

Fast stundenlang motorten wir danach gegen den Wind, gegen Süden, mit der Absicht vom Gewitter weg zu fahren. Es war immer schwieriger auszumachen, von wo das Unwetter kam und wohin es zog. Wir legten etliche Seemeilen in die falsche Richtung zurück und hielten irgendwann mal wieder gegen das Land zu und nach und nach wieder gegen Norden. Es ergab sich einen Loop von etlichen Seemeilen, die wir auf diese Weise zurücklegten und waren zu dieser Zeit zirka auf der Höhe von Durres in Albanien.

Der Himmel wurde nun auch direkt über uns schwarz, wir wurden eingehüllt in Dunkelheit und der Starkwind, gefolgt von einem langanhaltendem Platzregen brausten nun ungehalten los. Irgendein Teil von mir hatte immer gehofft, dass wir unbescholten an dem Unwetter vorbeikämen…

 

Der Morgen nach der stürmischen Nacht

23. Juni 2018

 

Alle paar Stunden steckte unser Feriengast seinen Kopf aus dem Niedergang, um sich über die Situation zu erkunden. Der Arme, teilt mit uns die denkbar ungemütlichste Überfahrt! Die Kids verhielten sich so, wie sie es schon in Babyjahren während dem Segeln getan hatten: In Decken und Kissen eingebettet in der Koje. Und sie tauchen erst wieder auf, wenn die Situation sich wieder beruhigt hatte! Wir beide, Kim und ich sassen im Cockpit und trugen zum zweiten Mal auf unserer dreijährigen Reise unser Ölzeug!  🙂

 

Der Morgen brach langsam an und es war am Horizont ein oranger Streifen Licht zu sehen. Der Regen hatte nachgelassen doch der Wind blies noch immer sehr stark. Das Mühsame ist aber nicht der Wind sondern die Wellen, sie sich immer in Kürze aufbauen und die bei langanhaltendem Wind höher werden. Wir konnten zwar segeln, doch schnell kamen wir wegen den Wellen nicht vorwärts. Trotzdem war es gut, das Schlimmste war hinter uns und wir waren auf dem Kurs. Noch waren wir auf der Höhe einer grossen Bucht in Albanien und den Wellen ausgesetzt. Ein paar Seemeilen noch und dann würden wir näher beim Land sein und die Wellen weniger…


Der Morgen bei Windstille, nach einer Nacht unterwegs mit Motorkraft 

 Die See liegt spiegelglatt, es wird ein ruhiger Tag

 Es kann sogar gebastelt werden!

 Der Grossvater ist tatkräftig dabei

 Unterdessen ist ein wenig Wind aufgekommen und wir segeln mit ausgebaumter Genua ruhig dahin

Wir geniessen das «Downwind» Segeln, wie viele Tage und Wochen waren wir so gesegelt!

Diese Nacht wird unser letzer «Nachtturn» sein

Elas

Elas mit ausgebaumter Genua

Den ganzen Tag mit Rückenwind!

Der Tag geht zu neige 

SY Elas 

 SY Elas 

 SY Elas 

Immer noch Südwind, der uns in die Nacht begleitet

Eine Fähre passiert uns

Bilder vom «Morgen danach»! Ein gelber Streifen am Horizont verheisst hoffentlich Gutes!

Eine nasse und nicht angenehme Angelegenheit! Aber für die Elas kein Problem!

Die Wellen haben sich in der Nacht, als ein starkes Gewitter mit viel Wind tobte, aufgebaut und machen uns nun das Leben schwer!

Wieder eine Welle über Bord! Bald sind wir in der Abdeckung der Insel, dann wird es hoffentlich ruhiger

Es dauert und dauert, wir meinen nie am Ziel anzukommen. Doch wir segeln und der Wind kommt aus der richtigen Richtung!

Wann hatten wir diese Montur zum letzten Mal an? 

Unser Feriengast hatte auch eine harte Nacht, der Arme!

 

 

Cavtat – Ankommen bei strahlendem Sonnenschein!


Am Abend sind wir bei Schönwetter in Cavtat, dem Einklarierungshafen im Süden von Kroatien

23. Juni 2018

 

Wär hätte es gedacht. Das Wetter wurde im Verlaufe des Tages immer klarer und als wir am Abend um Sieben in Cavtat ankamen, war kaum mehr ein Wölkchen am Himmel und der Himmel selbst, strahlend blau. 

Cavtat liegt nahe bei Dubrovnik und ist eine exklusive, teure Gegend. So lasen wir, dass die Mooringkosten an der Hafenmauer vor dem pittoresken Ort für unser Boot hundert Franken! Nicht schlecht, was da wohl die Luxusyachten bezahlen?!

Zum Einklarieren gabs aber dann in Cavtat eine separate Zone, wo wir für die kurze Zeit die Elas festmachen konnten. 

Die Büros waren schnell gefunden und das Einklarieren erledigt – nur war es eine recht teure Sache! Kroatien ist in den letzten Jahren zum Hochpreis Segelgebiet geworden! Kurz probierten wir dann in der kleinen Bucht auf der Südseite des Ortes zu ankern, doch es hatte kein Platz mehr und war auch eine recht schaukelige Sache. So ankerten warfen wir in der nördlichen Bucht den Anker.



Die gelbe Quarantäne Flagge ist oben

Cavtat ist eine hübsche kleine Ortschaft in der Region Dubrovnik

Der Hafen ist der südlichste Einklarierungsort in Kroatien, Cavtat

Die Bucht ist voller Schwell und es gibt kein Plazt für uns zum Ankern, Cavtat

Superyachten am Hafenpier in Cavtat, für unser Boot würde eine Nacht an der Hafenmauer 100 Franken kosten!



Abermals eine unerwartete Wendung

23. Juni 2018

 

Zur Feier des Tage wollten wir dann noch in eines der Restaurants Essen gehen, wir haben es nach der anstrengenden Überfahrt doch redlich verdient! Kim brachte gemeinsam mit den Kindern den Grossvater mal an Land und ich beobachte sie recht lange am Ufer mit einem Mann debattieren. Um was es da wohl ging? 

Bald darauf kamen allesamt wieder zum Boot zurück. Wir müssten umparkieren, hätte uns dieser Mann geraten, da in der Nacht Starkwind erwartet würde und die Bucht nicht sicher wäre. Das war eine ungewohnte und schwierige Situation, wir hatten bisher immer selber die volle Verantwortung tragen müssen und eigentlich waren wir auch sicher, dass unser Anker auch bei stärkeren Windstärken halten würde! Der Plan vom Essen in Cavtat war damit auch hin.

Wir hätten bleiben können, mit dem unguten Gefühl, einen gut gemeinten Rat abgeschlagen und ignoriert zu haben, oder wir können den Rat auch einfach befolgen…

 

Wir haben uns dann für die zweite Variante entschieden.


In Mlini, einer kleinen Ortschaft in Richtung Dubrovnik vor Anker und eine windige Nacht

23. Juni 2018

 

Es war kurz vor dem Einnachten, als wir wiederum geankert hatten. Ein wenig bedenken hatten wir wegen dem Schwell, die Elas schaukelte ziemlich hin und her! Wir machten uns bald darauf auf, an Land zu fahren – endlich geniessen und etwas feines Essen!

 

Wir fuhren mit dem Dinghy in den winzigen Hafen von Mlini. Wir stellten bald fest, dass wir hier in der Nähe von Dubrovnik waren. Die Restaurants waren alle ziemlich teuer und edel. Der ganze Ort war wirklich gepflegt und unterhalten. Irgendwann mal, als wir schon ein paar mal die Strasse küstenaufwärts und -abwärts gelaufen waren, fanden wir eine Konoba, die zur späten Stunde immer noch gut besucht war, da kehrten wir dann ein.


Nach dem Einklarieren fahren wir ein paar weniger Seemeilen weiter, in eine vom Wind geschützte Bucht, Mlini

Im kleinen Ort gibt es einen kleinen Fischerhafen und einige Restaurants, Mlini

Der Hafen in Mlini

Der Strand von Mlini



Herby hatte sich vorgenommen, ein Bad zu nehmen, doch er änderte seine Meinung!

24. Juni 2018

 

Es war ein schöner Tag am nächsten Morgen. Unser Ankerplatz war ganz in der Nähe des Strandes, der wirklich verlockend aussah! Aber ein kurzes Bad von uns, liess Herbys Absichten schnell zurückziehen – das Wasser war durch die in der Nacht aufgetretenen heftigen böenartigen Winde wieder eiskalt geworden, aber wirklich eiskalt!

Im Verlaufe des Morgens parkieren wir die Elas wieder in die nördliche Bucht von Cavtat. Wir wollten uns ein wenig in dem Ort umschauen.

 

 

Unser Ankerplatz in Mlini, die dunklen Flecken im Wasser sind Seegras

Mlini

 In Mlini vor Anker

 

Cavtat – einen Rundgang durch den kleinen Ort in der Nähe von Dubrovnik

24. Juni 2018

 

 

Unterdessen war wieder kein Wind mehr. Also würde uns auch niemand mehr wegschicken! Auf der Nordseite der Ortschaft gabs einen kleinen Hafen, nur einige hundert Meter weiter war man von da aus schon auf der anderen Seite. Doch zuerst wollten wir auf den kleinen Hügel steigen, von wo aus man einen schönen Blick auf das Dorf hatte und es einen Friedhof und ein Mausoleum gab. Zurück lag eine Strandbar auf dem Weg, bei der wir natürlich mit dem Grossvater im Schlepptau nicht vorbei gehen konnten! Neele nutzte da die Zeit um die neue Unterwasserkamera mit dem Makromodus auszuprobieren. An diesem Abend gelang es uns auch, in einer der Gaststätten von Cavtat einzukehren!



Die Situation wiederholt sich, wir werden gebeten, die Bucht wegen Starkwind zu verlassen

24-25. Juni 2018

Also fuhren wir in der Nacht nochmals nach Mlini, diesmal ein kleines Bisschen weiter westlich, wo es ruhigeres Wasser gab und verbrachten eine ruhige Nacht. Am Morgen wieder nach Cavtat mit dem Boot. Es wartete ein Mietauto auf uns, das wir am vorherigen Tag organisiert hatten, um erstens einige Dinge erledigen zu können wie zum Beispiel Gas auffüllen, und zweitens um unseren Gast zum Flughafen zu fahren.


Schulzeit während der kurzen Überfahrt

Wir sind wieder in Cavtat vor Anker

Gut gelaunt unterwegs an Land!

Wir erklimmen einen kleinen Hügel und bekommen einen guten Ausblicka auf Cavtat!

Die Hafenpromenade in Cavtat

Blick auf die Superyachten im Hafen

Dieser Turm gehört zu dem Mausoleum auf dem Hügel

Ein Friedhof auf dem Hügel in Cavtat hat noch sehr alte Gräber 

Altes Grab aus 1912

Abendstimmung in Cavtat 

Schatten-Spiel

Fliegen!

In den Gassen von Gavtat

Cavtat

Cavtat

Ein (grosser) Drink!

Neeles Fotoexperiment!

Eine kleine Strandbar in Cavtat

 

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment

Neeles Fotoexperiment – ein Meisterwerk, finde ich!

 

 

 

Wir erleben einen schönen Tag in der Gegend, verabschieden uns vom Feriengast und können, mindestens einen Teil, von unseren Erledigungen realisieren

25. Juni 2018

 

Der Plan war unsere leere Gasflasche – die zum ersten und einzigen Mal auf der ganzen Reise ausgegangen war – wieder nachzufüllen. Dann wollten wir bei der Gelegenheit noch in einen Baumarkt. Dieser Plan wurde zwar dann schnell zunichte gemacht, weil wir es tatsächlich wiedermacht geschafft hatten, einen Feiertag zu erwischen und die Läden zu haben!

Wegen dem Gas fuhren wir zuerst in Richtung Süden und in Richtung Flughafen. Aber es klappte nicht, sie hatten unsere Flaschen nicht Lager und konnten auch nicht nachfüllen. In Dubrovnik wäre es möglich, wurde uns dann gesagt…

Wir fuhren dann gegen Süden bis zu dem kleinen, hübschen Ort «Monulat» wo wir uns kurz verweilten und am Strand etwas zu Mittag assen. Es war der letzte Ferienmoment für Herby, langsam mussten wir zurückfahren, da er bald einchecken musste. Diesmal war der Abschied weniger herzzerreissend als bei anderen Besuchen, wir würden uns ja bereits in einem Monat wieder sehen, wenn er uns dann mit seinem Transporter in Italien abholen kommen wird.

Nachdem Flughafen fuhren wir dann noch nach Dubrovnik, wegen dem Gas.

Dabei kamen wir an der ACI Marina vorbei, wo wir vor drei Jahren waren und woran sich Kim erinnerte, am diesem Ort schon einmal Gas nachgefüllt zu haben!

Ein Stück weiter ins Landesinnere, im tiefen Einschnitt des Fjordes gab es dann zuhinterst noch eine alte Fabrik, die aus dem Fluss der aus dem Felsen tritt, Strom gemacht hatten. Wir trieben uns ein wenig in der Umgebung herum und schauten uns um. Der klare See oberhalb der Stromschnelle war wunderschön und das ganze Gebäude rundherum, spannend. Danach wurde es langsam Zeit wieder in Richtung Cavtat zu fahren.

 

Wir mieten ein Auto um diverses zu erledigen und den Grossvater zum Flughafen zu bringen

Wir haben noch Zeit um eine kleine Autofahrt zu machen und landen in dem pittoresken Ort «Monulat»!

Der kleine Hafen in Monulat, man beachte die Felsen mitten in der Bucht!

In Monulat

prächtiger Schmettering in Monulat

Monuat, in einem Kräutergarten

Monulat

Nun wurde es Zeit, unser Feriengast verlässt uns leider…

Wir können unser Gas auffüllen und entdecken noch einen interessanten Ort

Ein ausser Betrieb gesetztes Wasserkraftwerk in tiefen Fjord, hinter der Marina in Dubrovnik

Altes Wasserkraftwerk in Dubrovnik

Dichtes Grün von Wasserpflanzen

Das Wasser kommt aus dem Berg und ist glasklar!

Die Schwelle bei dem alten Kraftwerk, man sieht nicht wo der Fluss herkommt!

Schöne Wasserlandschaft, altes Wasserkraftwerk in Dubrovnik

 

Auf der Rückfahrt passieren wir die Altstadt von Dubrovik 

Auf dem Rückweg von unseren Besorgungen

Vor Dubrovnik

Die Altstadt von Dubrovnik

Dubrovnik hat eine Seilbahn, hatten wir nicht gewusst!

Dubrovnik

Wieder am Ankerplatz, zuhause

ein ruhiger Abend

 

Ein langer Tag und viele Seemeilen

 

26. Juni 2018

 

Es war guter Wind gemeldet und wir legten, ganz gegen unsere Gewohnheit, sehr früh am Morgen ab. Wir konnten dann wirklich den ganzen Tag gut Segeln, was so gar nicht selbstverständlich war und kamen bis zur Insel Korkula. Was ich noch dazu erwähnen muss ist, eigentlich wollten wir nur ein paar Seemeilen zurücklegen und entschieden und im Ganzen drei Mal, den guten Wind auszunutzen und weiter zu segeln. Die Kinder fragten, wann kommen wir an? In zehn Minuten, war unsere Antwort, doch wiederum sagten wir zu uns, lass uns nochmals weiterfahren! Wir haben noch ein paar Stunden Tageslicht! Die Kinder meldeten sich übrigens nicht wieder!

Unser angesteuerter Ankerplatz war gerade noch im Sonnenlicht der untergehenden Sonne, um ca neun, Uhr getränkt. Wir waren müde und freuten uns nach dem langen Segeltag endlich anzukommen. 

Es war eine grosse Bucht, doch mittendrin schwojte eine grosse Motoryacht gefährlich und platzeinnehmend. Wir durchfuhren die Bucht und schätzten ab, doch es musste eine schnelle Entscheidung her, wenn wir zulange probieren, müssten wir bei Dunkelheit woanders ankern, falls es trotzdem nicht möglich ist. Ich gebe zu, ich war ein wenig überrumpelt, als Kim dann wieder aus der Bucht herausfuhr. Aber es war eine gute Entscheidung, nur zwei Seemeilen weiter fanden wir einen viel besseren Platz und zudem noch viel schöner! 

Schon beim Ankermanöver, bei dem wir einen Heckanker legten, um schön in der Mitte der Bucht zu bleiben, liess Neele in der Pfanne, Fonduekäse schmelzen! Hmm! Da freuten wir uns so richtig darauf und war perfekt für diesen Abend!

 

 

Ein langer Segeltag! 

Der Tag begann sehr früh morgens

Die Sonne schein nur noch kurz, Insel Korkula

Unser geplanter Ankerplatz liegt nahe vor uns, Insel Korkula

Die Bucht ist untauglich, wir müssen weiter!

Wir erreichen eine neue Bucht und schaffen es, rechtzeitig noch gut zu ankern

Zur Feier für die vielen Seemeilen, die wir an diesem Tag geschafft hatten, (ca60sm) gibt es Fondue!

 

 

Nur zu zweit in der Bucht und wir geniessen den Morgen noch mit schnorcheln und fotografieren!

27. Juni 2018

 

Das Wetter war nicht wirklich warm, doch wir liessen es uns nicht nehmen, am Morgen noch ins Wasser zu hüpfen! Ich habe den Neopren und meine Gewichte montiert, einen Handschuh und die Kamera… 

Um zehn Uhr ungefähr sind wir dann weiter gefahren, bis nach Vela Luka auf Korkula.


 Der Ankerplatz gefällt uns viel besser als der, den wir zu später Stunde links liegen gelassen hattten

Wir haben eine Leine mit Heckanker, um uns in der Mitte zu halten 

 Trübes Wetter in Korkula

 Eine schöne Bucht in Korkula

 Planung zum nächsten Schritt

Das Wasser ist immer noch eiskalt, aber das hält uns nicht ab, zu schnorcheln

Unterwasser Reinigung im klaren aber kalten Wasser in Korkula

Der Kiel der Elas

Schwerelos

 

Im klaren Wasser von Korkula

 

Immer gut getarnt!

Ein Einsiedlerkrebs

Ein Schriftbarsch

Schriftbarsch

Ein faszinierender Fisch, den Namen weiss ich (noch) nicht!

Rote Wasserpflanzen

Federwurm 

Diese Pflanze sehen aus wie Unterwasserpilze

Der typische Seestern in der Gegend, Korkula

 

 

 

In Kroatien gibt es fast keine Buchten mehr ohne kostenpflichtige Mooringbojen. Wir ankern in einem solchen Bojenfeld mit Landleinen und müssen trotzdem zahlen!

27. Juni 2018

 

Gegen sechs Uhr abends kamen wir in Vela Luka, am nördlichen Ende von Korkula an. Wir wollten es einfach halten und günstig, deshalb haben wir uns entschieden, nicht im Ort zu ankern, sondern in der vorgelagerten Bucht. Doch beim Näherkommen stellten wir fest, dass da Mooringbojen waren. Aber wir fanden einen tollen Platz direkt am Ufer, wo wir mit Landleinen festmachen konnten. Es gefiel uns! Einen Moment später kam dann aber ein Dinghy der Hafenbehörde und verlangte 15.- CHF zum Übernachten. Da waren wir nicht mehr so froh, aber das ist das heutige Kroatien. Wir hoffen nur, dass sie auf diese Weise nicht die ganzen Chartersegler und das Business vertreiben! Ein kurzer Abstecher zum Ort und wegen den grossen Gewitterwolken schnell wieder zurück zum Boot, gehörten auch noch zu den Erlebnissen dieses Tages.

 

In Vela Luka im Bojenfeld vor Anker

Wir sind auf dem Weg in die kleine Stadt Vela Luka auf Korkula

Der Ankerplatz vor der Stadt ist ziemlich voll, Vela Luka, Korkula

Vela Luka, Korkula

 Trotzdem dass wir keine Ankerboje genommen haben, müssen wir in Vela Luka Liegegebühren zahlen. 

 

Wiederum starken Nordwest Wind – also Gegenwind!
28. Juni 2018

Wir hatten uns ein wenig gewöhnt an das aufkreuzen oder an das mit Motorkraft hart am Wind segeln. Wir machten dies an diesem Tag auch einige Stunden. Doch der Winkel wurde immer härter und die Wellen nicht kleiner. Mit diesen Bedingungen einfach mühsam. 

So entschieden wir uns, nicht weiter der Südküste von Hvar entlang zu fahren, sondern ein kleines Stück zurück, zu der Insel Scedro zu fahren.

Das war eine gute Entscheidung! Die Bucht war gross und hatte mehrere kleinere Buchten und viele Poller am Ufer, um Landleinen zu befestigen.

Der Wind draussen war am blasen und in der Bucht herrschte nur ein laues Lüftchen. Die Sonne schien, es war ein toller Tag!

Es gab zwei Restaurants, die nur von den Tagestouristen und den Seglern lebten, wir probierten aber keines davon aus, wir hatten immer noch genug Esswaren an Bord.

Im Wasser entdeckten wir zum ersten Mal die neugierigen, durchsichtigen Garnelen, die ganz nahe zur Kamera kamen! 

 

  

Otok Scedro im Süden von der Insel Hvar

Wir segeln hart am Wind der Insel Hvar entlang, drehen dann aber um bei der kleinen Insel Scedro den Starkwind abzuwarten

Die Insel Scedro

Eine tolle Einbuchtung bei der Insel Scedro, friedliche Stimmung und ruhiges Wasser

Die Bucht wird zu Spitzenzeiten voll sein, die beiden Restaurants freuts!

Wir geniessen die Nähe zum Land

Scedro

Scedro

Die Bucht ist verwinkelt 

Der Blick aus der Bucht auf die Insel Hvar

Am Morgen gehts weiter

Es ist Windstille und gibt uns die Gelegeneit unter Motor die nötige Strecke hinter uns zu bringen, bis dann der (Gegen-)Wind wieder einsetzt…

Wir kommen an einem kleinen Inselchen vorbei, mit einem Leuchtturmhaus

 

Unterwasserbilder vom Ankerplatz auf der Insel Scedro

Kleine neugierige Garnele in Scedro

Kleines Tierchen ganz gross

In Sonnenlicht getaucht

Die kleinen Garnelen kommen ganz nah an die Kamera

Ein grimmiger Fisch in Scedro

so gut getarnt und trotzdem so hübsch 

Augenkontakt 

 

 

Frühmorgens war Flaute angesagt, einen guten Moment um unter Motor die übliche Gegenwind Richtung hinter uns zu bringen. Der Plan ging auf

29. Juni 2018

 

Um sechs Uhr morgens musste jemand von uns ins Wasser, um die Leinen zu lösen! (Danach war ich dann wach!) Es war wirklich windstill und sollte eigentlich bis gegen Mittag so bleiben. Aber schon zwischen Neun und Zehn Uhr begann es wieder zu blasen. Direkt auf die Nase natürlich. Aber die Wellen waren noch moderat und wir kamen nach ein paar Stunden, als wir die Insel Hvar passiert hatten, konnten wir den Kurs aufs Festland richten und gut segeln. Wir kamen dann am Abend in der Bucht von Vinisce an.



Vinišće, ein Ort am kroatischen Festland, es ist deutlich anders als auf den Inseln!

29. Juni 2018

 

Die Bucht war geräumig und auch bei dem Wind sicher. Es waren eigentlich recht viele Segler geankert, obwohl wir das Gefühl hatten, im einem Ferienort für Kroaten gelandet zu sein. 

Wir flanierten an diesem Abend noch durch den Ort, verköstigten und und es gab Glace und sogar Zuckerwatte! Später spielte dann noch eine kroatische Band. Es war eine schöne «Sommer und Ferien» Stimmung!

 

Am Morgen musste ich noch die Küsten-Unterwasserwelt sehen. Es sah zwar nicht besonders reizvoll aus. Es gab dann aber trotzdem, wie immer, etwas zu sehen!


Es ist windig und frisch in Kroatien, wir ankern in der grossen Bucht von Vinišće am Kroatischen Festland

Vinišće am kroatischen Festland

Vinišće

Schnorcheln in Vinišće

Portrait!

Die gut getarnten Krebse wie wir sie von Kroatien kennen!

Es wächst Seegras und andere Wasserpflanzen auf ihrem Rücken

Schwer zu erkennen, verräterisch ist nur die Form!

In Vinišće, viele Einheimische machen hier Ferien

Konoba Vinišće

Konoba Vinišće

Am Abend am Strand in Vinišće

Zuckerwatte in Vinišće


Bleiben oder gehen?

Vinišće, 29. Juni 2018

 

Es war immer noch viel Wind draussen und wir sprachen mal von einem Tag verweilen, obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, dass es Kim ihm da nicht langweilig werden würde! Und so war es dann auch, dass wir beschlossen, ein Stück weiter zu fahren!



 

 

Ankern bei der Insel Žirje 

29. Juni 2018

 

Wenn man immer in Bewegung ist, erlebt man auch viel!

 

Der Ankerplatz in žirje war interessant und toll und beherbergte vor allem die grosse Überraschung, dass ich beim Schnorcheln grosse, fette Nudibranches entdeckte! Den andern Familienmitgliedern gefiel es auch gut, sie machten unterdessen einen Rundgang an Land und kamen dann auch noch ins kalte Wasser, um die Nudibranches zu sehen. Das Wasser war wieder so kalt, dass ich nach einiger Zeit, trotz Neopren, am ganzen Körper schlotterte! Eigenartig, es war ja bereits Ende Juni!


Beim Ankerplatz auf der Insel Žirje finden wir eine grosse Nudibranch Art!

Ein Ankerplazt auf der Insel Žirje, offen gegen Süden und zum offenen Meer



Ein zufälliges Highligt unter Wasser!

Während der Rest der Familie an Land ist, bin ich unter Wasser!

Schnorcheln in einer zum offenen Meer hin gewandten Bucht ist immer spannend! Es gibt mehr zu sehen als in Landesnähe!

Durch einen unkontrollierten Flossenschlag, weil ich meine Taucherbrille reinigen wollte, wirbelte ich zufälligerweise eine dieser grossen Nackt-Meereschnecken auf!

Wer kennt diese farbenfrohen Meerestiere? Wir mussten jedenfalls um die Welt segeln, um davon Kenntnis zu bekommen!

Auch im Mittelmeer gibt es hunderte Arten der Nudibranches, allsamt verrückt und farbig verziert

Ganz einfach sind die Nudibranches aber nicht zu finden, es braucht ein gutes Auge normalerweise!

Hier kann man die Dimension gut sehen, diese Nudibranches waren sicher zehn Zentimeter lang, also eine eher grosse Sorte!

Es war aufregend und ein genialer Moment, die beiden Nudibranches entdeckt zu haben

So ganz hübsch sind sie vielleicht nicht aber trotzdem faszinierend

Golden glänzendes Seebewuchs der in den Wellen tanzte

Ein kleiner Nadelwald unter Wasser

Was das wohl ist? Es gibt so viele Geheimnisse aus dem Meer!

Ein «Blenny» wie die Unterwasser Fotografen dieser Fischart sagen

Wieder aufgetaucht, schlotternd wegen dem kalten Wasser!


Wir lieben Ankerplätze weit draussen, die Natur ist unverfälschter!

Wir finden einen Flecken Sand in der von dichtem und schlecht haltendem Seegras bewachsenen Bucht

Wieder zurück von einem langen Schnorchelgang im kalten Wasser, das nur ca 18 Grad warm ist!

Eine Familie ankert nahe, wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen – die Füsse bleiben oben!

Wir ziehen wohl andere Boote an, immer kommt eines ganz nah neben uns zum ankern!

Am nächsten frühen Morgen, nach Sonnenaufgang gehts los. Wir wollen viele Seemeilen hinter uns bringen

Die Stimmung ist wunderschön

Auf dem Weg nach Norden kommen

Die südlichsten Inseln der Kornaten, einem berühmten Naturschutzgebiet in Kroatien

Kornaten


 

Wiederum um fünf Uhr, bei Sonnenaufgang los. Wir wollen der langen Insel, wie es der Name «Duki Otok» sagt, entlangsegeln und Schnorcheln bei einem Wrack

30. Juni 2018

 

Dugi Otok heisst wie gesagt, lange Insel und die ist wirklich lange und wir wollten möglicherweise bis zu deren nördlichen Spitze an diesem Tag gelangen.

Die Stimmung am frühen Morgen war sehr schön. Zwei Fischerboote hoben gerade zur selben Zeit den Anker. 

Wir kamen gut voran und um halb vier waren wir dann tatsächlich beim nördlichen Ende der lange Insel angekommen, wo es ein tolles Wrack gibt, das man anschauen konnte. Wir waren zu Beginn unserer Reise schon mal da und hatte schon damals etwas abenteuerliches!

Wir machten also einen kurzen Stop und ankerten die Elas in der Nähe. 

Wir alle schnorchelten bei dem Wrack. Lenja tauchte unten durch – mir war das nicht geheuer und ich vergnügte mich mit einem kleinen Fisch der eher wie ein Frosch aussah, aber sich geduldig fotografieren liess!

 

 

Auf der Nordseite von Dugi Otok gibts eine Untiefe, auf der ein Frachter gesunken ist

Man kann gut in fünf Metern Wassertiefe ankern und zum Wrack schwimmen

Wir paddeln mit dem Standup Board zum Wrack

Eine Ente oder was?

Das Wrack von Dugi Otok

Das Wrack von Dugi Otok

Das Wrack von Dugi Otok, viele Verstecke für Fische

Bullaugen des gesunkenen italienischen Frachters

Das Wrack von Dugi Otok, Bullaugen

Das Wrack von Dugi Otok

Das Wrack von Dugi Otok, ein italienischer Frachter

Das Wrack von Dugi Otok, wers liebt, taucht unten durch!

Das Wrack von Dugi Otok, ein gesunkener italienischer Frachter

Das Wrack von Dugi Otok

Lenja liebt das Tauchen und kennt keine Angst!

Ein kleiner Kerl, gefunden in einer kleinen Vertiefung im Wrack

Er hat ein gutes Versteck!

Aber ich hab ihn trotzdem entdeckt!

Sieht eher aus wie ein Frosch, nicht wie ein Fisch, finde ich!

Ein Krebs beim Essen, Wrack von Dugi Otok

Auch ein «Blenny» Fisch? Jedenfall sieht er königlich aus mit seiner Krone!



Nach dem Schnorcheln beim Wrack, finden wir eine tollen Unterschlupf in einer kleine Bucht auf der kleinen Insel Scarda

1.-2. Juli 2018


Das hätten wir nicht mehr erwartet! Die Bucht die wir auf dem Weg mal kurz auschecken war fantastisch und wir waren zudem noch die Einzige, was war nicht mehr so selbstverständlich war hier! Der Einschnitt war anfangs breit und offen, aber kam dann immer mehr im Spitz zusammen wo wir dann den Anker in den weissen Sand herunter liessen und mit zwei Landleinen das Heck befestigten. Wunderbar! Vor allem war das türkisblaue Wasser wieder Seelenbalsam! Wir waren uns wohl bewusst, dass diese Bucht wohl eine der letzten in dieser Art auf unserer Reise war, und so sogen wir bewusst all das Ringsherum nochmals in uns hinein! Ausgiebige Schnorcheltouren am Abend und nochmals am Morgen waren ein Muss und ich fand dabei sogar nochmals eine Nudibranch Art! Diesmal eine ganz kleine, nur ca 10mm lange, aber längs gestreift! Wir wollten den Ort noch so lange wie möglich auskosten und legten erst gegen Mittag wieder ab.


Nochmals ein Traum-Ankerplatz! Obs wohl der letzte in dieser Art ist?

In Scarda, einer kleinen Insel, können wir nochmals einen tollen Ankerplatz ganz für uns alleine geniessen

Abenstimmung in Scarda

Scarda, wir fühlen uns privilegiert!

Landleine zum Felsen

Scarda

Nach dem Schnorcheln in Scarda

Scarda, ganz für uns

Zwei Landleinen  und der Anker, eine sichere Sache



Ich werde wieder mal fündig! Nudibranches und anderes mehr…

Eine Muräne

Sie schwimmt davon, als ich näher gehen wollte

Seestern

Ein winzig kleiner Nudibranch entdecke ich an einem Felsen!

Die Art ist wiederum sehr farbig gemustert

Es sind sogar zwei kleine Kerlchen!

Schwierig zu Fotografieren…

Hier kann man sich die Grösse besser vorstellen, sie waren nur ca 10mm lang!

Oben und unten

So lieben wir das Wasser!

Wer kann den Plattfisch erkennen? Die sind so gut getrant!

Ein kleines Schiffchen geht auf Reisen!

Elas in Skarda

Elas in Skarda

Farbenspiel im Wasser 

Elas

Ein geschenkter Morgen in Skarda

Skarda

Skarda

Die Farbe des Wassers ist Seelenbalsam!

Wohl für den Moment der letzte Ankerplatz in dieser Art…

Ein schöner Moment in Skarda

Jeder geniesst auf seine Art!

El Capitano! Seiner Leidenschaft zum Segeln verdanken wir unser FANTASTISCHES Abenteuer dieser Weltumsegelung! ❤️ DANKE

 

Ankern bei der Sandinsel Susak und wir haben nocheinmal Glück! Wieder hat das Wasser eine wunderbare Farbe
2. Juli 2018

In Susak waren wir schon zu Beginn unserer Reise. Die Insel hat uns fasziniert weil sie fast nur aus Sand besteht und der hauptsächliche Bewuchs auf der Insel ist eine Art Schilf. 

Nun waren wir wieder hier, aber diesmal gingen wir nicht mehr an Land, sondern ankerten mit vielen andern Booten in einer der seltenen, Mooringbojen losen Bucht. Wir konnten bis nahe ans Ufer uns zurückziehen und es gefiel uns sehr gut.

Wir badeten und schnorchelten oder zogen mit dem Standup Paddleboard in der Bucht herum, bis die Abendsonne golden leuchtete. Die Kinder erfanden ein neues Akrobatik Spiel, das hiess, den Kopfstand auf dem wackeligen Paddleboard zu machen! Es gelang ihnen sogar! Bravo.

 

In Susak einer Sandinsel, ankern in einer grossen Bucht mit Sandgrund

Eine grosse Bucht auf Susak

Susak ist eine Insel besehend fast nur aus Sand

Wir anker nahe beim Ufer

 

Wir können unseren Anker sehen, es ist windstill

Der helle Sand lässt das Wasser wieder toll türkisblau erscheinen!

SY Elas

SY Elas

SY Elas

In Susak

Auf einer kleinen Tour mit dem Paddleboard

Wasserspiel

Wasserspiel im Abendlicht

Wasserspiel

Balancieren auf dem Paddleboard!

 

Man fällt weich, wenns nicht gelingt!

 

Wir kommen zur Insel Unije
3. Juli 2018

Unije ist auch eine der kleinen Inseln und auch hier waren wir vor drei Jahren schon, wiederum jedoch nicht am selben Ankerplatz! Wir erinnerten uns aber noch gut an die kleine Wanderung über den Berg, die wir damals gemacht hatten und wobei wir dann bei dem kleinen Fischerort gelandet waren!

Diesmal waren wir direkt beim Ort vor Anker und es war nicht weit zu der Gelateria und der Konoba, bei der wir damals auch schon mal was getrunken hatten! Es hat durchaus auch seinen Reiz, wenn man die Orte schon mal besucht hat!

Doch zuerst sattelten wir unser Dinghy um ein wenig weiter weg zu den Felsen zu fahren, um zu schnorcheln. 


  

Unterwegs nach Unjie

 

Ein Leuchturmhaus unterwegs

Wir machen eine Dinghitour um schnorcheln zu gehen. Das Paddleboard fixieren…

Unije

Unije

Gutes Schnorcheln in Unije

Eine Art Anemone?

Anemone?

Jedenfalls sehr hübsch!

Ein «Blenny»

Ein «Blenny»

Ein «Blenny»

Krebs in Unije

Anemone

Auf dem Rückweg

klares Wasser in Unije

Unije

Otok Unije

Otok Unije

 

 

 

 

 

 

 

Einen Spaziergang durch Unije

Otok Unije

Garten, Otok Unije

Otok Unije

Otok Unije

Otok Unije

Eine Konoba auf Otok Unije

Es hat geschmeckt!

Der Ankerplatz von Otok Unije

Otok Unije

 

 

Der Himmel und das Wasser, alles ist weiss vom Dunst am nächsten Tag!
4. Juli 2018

Das Ziel rückte näher. Bald waren wir wieder in Istrien, wo wir damals gestartet waren. An diesem Tag war aber das Ziel vorerst mal die grosse Stadt Pula, wo wir ein paar Dinge erledigen wollten. Eine grosse Stadt ist somit immer eine gute Gelegenheit. 

Vorerst fuhren wir in eine der vielen Marinas, wo wir am hintersten Steg im Fjord festmachen konnten. Das Boot kurz mit Süsswasser spülen und Kim das Gas nochmals nachfüllen lassen konnte. Das ging alles wie geschmiert und zügig.

Ein wenig mehr als eine Stunde gings dann wieder zurück und weiter, in die nächste Bucht von Pula. 

Wir haben den Ankerplatz extrem genossen, was eigentlich erstaunlich ist, vor einer so grossen Stadt. Doch der Platz war nahe einem Naturpark und es gab nicht die geringste Bewegung auf dem Wasser. Wir schliefen wunderbar.

Am nächsten Tag war dann ein wenig arbeiten angesagt. Kleinigkeiten reparieren für die wir aber noch Material brauchten. Dazu waren wir nämlich speziell nach Pula gekommen, es gab hier nämlich ein Bauhaus Bauzenter – und auch einen Lidl… So spazierten wir die zwei Kilometer zu den Läden und wieder zurück und konnten alles finden, was wir brauchten. Aber es war schon eigenartig, wir kamen uns wiederum wie mit einem Schlag nach Hause zurückversetzt vor! Nur zu gut kennen wir die immer gleich gestalteten Bauhaus Baumärkte!

Den restlichen Tag konnten wir dann doch tatsächlich schon viel von unseren Projekten bereits fertigstellen, das gab ein gutes Gefühl

 

 Als wir am Morgen von Unjie ablegten, war das Licht weiss und kein Kontrast! Alles fast weiss in weiss

 

Einen halben Tag in Pula

5. Juli 2018

 

 

Mir waren die Internet Daten langsam am zu Neige gehen… Das war der eigentliche Grund, warum wir alle noch am Morgen in die Stadt gingen! Die neue SIM war schnell gekauft und wir spazieren gemütlich in der Richtung des venezianischen Fortes, von wo aus wir eine tollen Blick auf unsere Bucht und die Elas hatten. Dann marschierten wir wieder zurück um nochmals einen Blick auf das imposante Amphitheater zu werfen. Bald darauf hatten wir es gesehen und machten uns wieder auf den Rückweg, aber es hatte sich auf alle Fälle gelohnt, den sonnigen Morgen in Pula zu verbringen

Wir kommen nach ein paar Stunden in Pula an 

 Pula hat eine grosse Werft, ob die wohl die Bohrplattform sanieren?

 Anfahrt zum Ankerplatz

 Die Stadt liegt nah am Ankerplatz

 Unsere Rundsicht am Ankerplatz 

 Bauhaus ist super! Da finden wir, was wir brauchen

 Wir haben alles erledigt und machen uns auf um Pula nochmals anzuschauen

Das römische Amphitheater in Pula 

 Pula Werft

 Amphitheater Pula

 In Pula

 Die Kräne prägen das Stadtbild in Pula

 In der Altstadt von Pula

 Beim venezianischen Fortress

 Venezianisches Fort in Pula

 Pula mit Blick auf die Elas am Anker!

 In Pula beim Fort

 Römische Ausgrabungen in Pula

 Pula

 Kontrast in Pula

 Bei einer alten Villa in Pula

 Gasse in Pula

Antennengewirr in Pula 

 Pula

 Pula

 Das römische Amphitheater ist ein Blickfang

 Beim Amphitheater in Pula

 Amphitheater in Pula

Die Kräne waren in der Nacht beleutet, das sah toll aus

 

 

Auf halben Weg zum Heimathafen. Ankern in der Nähe von Rovinj
6. Juli 2018

Nun war alles nicht mehr weit und wir mussten uns nicht mehr so um Wind und Wetter kümmern. Es war zur Zeit nicht gerade viel Wind und wir freuten uns über den kleinsten Windhauch. Wir passierten nach einigen Stunden unterwegs sein, die berühmte Stadt Rovinj. Wir kamen an diversen optionalen Ankerplätzen vorbei, ein paar checkten wir aus, aber gingen dann wieder weiter. Viele Orte hatten in der Region, schlecht haltenden Felsgrund.

In einer Bucht nach Rovinj, wo es ein paar Ferienanlagen gab, parkten wir unser Boot. Nach dem Ankern gab es noch genügend Zeit um wiederum die Unterwasserwelt der Küste nach tollen Fotosujets abzusuchen. Unterdessen hatte ich auch schon einige Tricks mehr auf Lager, um zu guten Fotos zu kommen. Amanda Jonston, eine junge Seglerin, die wir in Indonesien kennengelernt hatten, hat mich zu dieser neuen Leidenschaft gebracht und ich sehe kein Ende in Sicht! (Ausser dass wir bald nicht mehr am Meer sein werden!) Ich bin einfach überwältigt von dem Leben unter Wasser. Und je mehr man erfährt und weiss, umso eindrücklicher ist das Ganze! 

In der Nacht kam ein grosses Gewitter über die Bucht, wobei es sogar hagelte. Aber unser Anker war gut eingezogen und bald liessen die dicken Tropfen und der Wind dann auch wieder nach.

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Wir passieren Rovinj und ankern in einer grossen Buch mit vielen Hotelanlagen, in der Nacht erwischt uns ein Gewitter mit Hagel, dafür war das Boot am Morgen sauber!

Delfin-Alarm auf dem Weg nach Rovinj!

Aber sie waren schnell wieder weg!

Die schöne Stadt auf der runden Halbinsel Rovinj ist in Sichtweite

Rovinj

 

Kein Bild vom Ankerplatz dafür immer besser Unterwasser Fotos!

Ich verwende eine Kompaktkamera von Olympus, eine tg 5. Viele der Bilder sind mit der Mikroskop Einstellung gemacht worden. Das erfordert viel Geduld beim Ruhighalten! Zum Glück sind die kleinen Fische so neugierig!

 

Seestern, Rovinj

Ein «Blenny», einer der ca 3cm langen Fischchen die oft auf den Felsen sitzen oder in Löchern!

Sie sollten «Eidechenfische» sein, und sich in der Evolution an Land gewöhnt haben…

Blenny

Garnele

Blenny

Garnele

Blenny

Blenny

Blenny

Wieder eine andere Art Blenny

Die Art kenn ich noch nicht

Blenny

Eine Trompeten Anemone, die in Symbiose mit Anemonen Garnelen leben! Ein zufälliger Fund, den ich erst beim Anschauen der Bilder entdeckt hatte!

Die Trompetenanemone zieht sich in sich zur Kugel zusammen

Blenny

Neugieriger Blenny

Blenny!

Ein Einsiedlerkrebs

Ein grösserer Fisch, ca 20cm aber gut getarnt

 

Blenny

Blenny – ich mag dieses Bild, wie er sich auf den Flossen abstützt!

Blenny mit fragendem Blick!

Krabbe

Krabbe, farbig wie Edelsteine

Eine Krabbe

So toll getarnter Fisch!

Ein Grimmiger!

Auch etwa 20cm lang

Federwurm

Anemone, auch da hat sich einen kleine Garnele angesiedelt! Und wurde erst beim Anschauen der Bilder entdeckt!

Goldschwamm

Goldschwamm und eine Fischspezies die ich noch nicht kenne

Eine Felsspalte, interessant um reinzuschwimmen und rückwärts wieder hinaus!

Gut getant – fast wie der Stein! Ein Krake

Was ist mit deiner Tarnung, Krake?

Ok, versteck dich hinter dem Stein, doch ich seh dich immer noch!

Ah.. nun ist viel besser, fast seh ich dich nicht mehr!

Und nun noch in voller Grösse und Glanz! Ein Krake oder englisch Cuttlefish

Das Wasser ist unterdessen viel wärmer geworden!

Abholdienst!

Das warme Wasser geniessen, Rovinj

 

 

Ein besonderes Fotografisches Highlight war die Anemonen Garnele, die ich in einem kleine Loch bei einer Anemone gefunden habe!

Das Loch war gerade mal ein paar Zentimeter gross, von Auge konnte man die Garnele unter Wasser kaum sehen

Die Anemonen Garnele hat ein Herz auf ihrem Rücken!

Der Kopf der Anemonen Garnele

Ein filigranes, transparentes Wasserwesen!

 

 

 

 

Wieder zurück im Heimathafen Cervar Porat! Nun ist die Weltumsegelung komplett!


Cervar Porat – Der Heimathafen in Sicht und wir werden erwartet und begrüsst!

7. Juli 2018

 

Um ca zwei Wochen genau, drei Jahre später, fahren wir nun wir in die Bucht von Cervar, in Richtung unseres «Heimathafens», ein!

Es kommt uns ganz unwirklich vor. Da war der Campingplatz, die Muschelzucht, das Riff bei der Einfahrt, wo wir mal mit dem «Banana Boot» hinfuhren und dabei sich das Boot mit Meerwasser von den Wellen füllte, und Kim unauffällig das Wasser wieder hinaus schöpfte, als wir Frauen gerade mal nicht schauten! Erinnerungen flammten auf, auf der ganzen Breite!

Langsam kamen wir in die Nähe der Marina, wo unser Boot viele Jahre gelegen hatte und wo wir es vor fünf Jahren übernommen hatten. Am Steg warteten bereits Peter und Christine Schwarzmann aus Österreich, unsere ehemaligen Bootsnachbarn, um uns zu begrüssen! Es war ein aufregender Moment!


 

Eigenartige Gefühle beim Anflaufen unseres Starthafens! Es kommt uns fast unwirklich vor!

 

«Unser» Hafen kommt näher!

Hier hat die «Elas» viele Jahre gelegen, bis sie dann auf grosse Reise ging!

Unsere Bootsnachbarn von Cervar begrüssen uns! Das ist wunderschön und freut uns riesig! Ein ganz besonderer Moment!

Peter und Chrisine Schwarzmann aus Österreich, verbingen viel Zeit auf ihrer «Seacat» in Cervar und den naheliegenden Inseln

Ein Willkommenstrank auf der «Seacat»! Es gibt viel zu erzählen, man weiss gar nicht wo beginnen! Die Beiden waren aber die ganzen drei Jahre ein wenig mit uns dabei, sie lasen regelmässig unser Blog! Danke für euer Interesse!

Die Elas im Hafen von Cervar – für zwei Nächte

 

 

Zwei Nächte in unserem Hafen Cervar Porat und ein grosses «Revival» bei jedem Schritt

7. Juli 2018

 

Wir kamen mit der Elas in eine freie Lücke, direkt vis a vis von der «SeaCat», dem Boot der beiden Österreicher und Peter und Christine öffneten für uns eine Flasche Sekt, die wir dann gemeinsam auf unsere heile Rückkehr tranken! Es war schön und besonders, diesen Moment mit jemandem teilen zu können! Danke Christine und Peter, dass ihr immer mit uns dabei ward!

Gemeinsam flanierten wir dann am Abend durch den besonderen Ferienort mit seinem eigenen Charme. Cervar hat sich immer noch nicht zu einem «fancy» Touristenort entwickelt, Gott sei Dank, aber er hat sich in der Zwischenzeit doch ein wenig herausgeputzt! Der grosse, baufällige und brachliegende Hotelbunker, der die Umgebung ziemlich verschandelt hatte, wurde endlich abgerissen und hinterlässt nun einen schönen freien Platz.

Das Kettenkarussell gehörte auch noch zu unseren Erinnerungen an Cervar. Ein ungeschmücktes, uraltes Teil, mit dem wir aber so richtig schön in die Höhe fliegen konnten und dessen Antrieb ein altes aber raffiniertes System mit war! Es gab keinen Schalter, sondern nur einen Kübel mit Salzwasser, wo dann mal zwei Phasen langsam eingetaucht wurden. Das Karussell begann dann langsam zu fahren an. Dann wurde die dritte Phase auch noch langsam ins Wasser getaucht, volle Geschwindigkeit nun!

Am folgenden Tag suchten wir noch weitere bekannte Orte in Cervar auf, liefen zum Strand, schnorchelten und wanderten auf die andere Seite der Bucht, wo es ein bekanntes Restaurant gab – überall schwelgten wir in Erinnerungen!

 

 

Durch dieses Tor sind wir oft gelaufen, und die Pfütze davor ist auch typisch!

Cervar Porat, «unser» Steg

Es gibt viel zu erforschen, was hat sich verändert in der Zwischenzeit?

Die Bäckerei macht immer noch die selben feinen Schokolade Gipfeli!

Die Pizzeria kennen wir auch noch!

Was sich am meisten im Ort verändert hatte, war dass die Hotel Ruine aus Titos Zeiten aberissen wurde und nun alles viel heller und freundlicher macht!

Die Apartments in Cervar Porat im Abendlicht

Essen im «Tifanys», Cervar Porat

Cervar Porat Abendstimmung 

Was natürlich unbedingt nicht fehlen durfte war das uralte Kettenkarussel, das schon seit Generationen in Betrieb ist

Wir fliegen!

Cervar Porat Kettenkarussel!

Ein Spass! 

Immer im Kreis herum!

 

 

 

Am Tag darauf spazierten wir noch gemeinsam mit Peter und Chrisine auf die andere Seite des Fjordes

Ein Nachmittagsspaziergang dem Fjord entlang

Sumpflandschaft, Cervar Porat

Das Restaurant «Santa Marina» kocht Fleisch und Fisch auf dem Holzkohlen Grill

Das Restaurant hat immer grossen andrang, bereits am frühen Abend

Am Hafen

Kleiner Fischerhafen

 

Am Strand von Cervar Prorat, hier haben wir überall schon viel erlebt in der Zeit der Vorbeitung auf die Weltreise und auch schon zuvor!

 

Viele Erinnerungen werden wach und viele Erinnerungen tragen wir in uns – der Kreis hat sich wieder geschlossen!

 

Wir bleiben zwei Tage in Cervar Porat und beendeten damit offiziell unsere Weltumsegelung!

8. Juli 2018

 

Mit unserer Ankunft in Cervar, dem Ausgangsort, hatten wir also nun unsere Weltumsegelung vervollständigt! 

Nun hatten wir noch den Weg nach Italien vor uns, wo wir das Boot aus dem Wasser nehmen werden, es räumen und putzen, und uns von unserem treuen Boot verabschieden müssen, das dann zum Verkauf steht.

Dann gehts mit Sack und Pack und einem riesengrossen Rucksack voller Erlebnissen zurück in die Heimat. Danke Elas, für die wundervolle Zeit, wo du unser segelndes Zuhause warst! ⛵️❤️



 

Diese Kritzelei entdecken wir bei Lenjas Luke – sie hats auf den Punkt gebracht! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 


















 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Antworten zu “55. Kroatien – Das Finale

  1. hallöchen…
    lieben dank für die mitnahme auf eurer reise rund um die welt. seit anfang begleite ich euch und möchte mich für die vielen schönen bilder und informationen bedanken. ich wünsche einen guten neustart welcher sicherlich nach dieser reise für alle beteiligten nicht so leicht werden wird.
    alles liebe und gute sendet
    aus dem hinterland des bodensees
    heli

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